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Gesundheitsgefährdung durch Schweißrauch
Auswirkungen

Welche Gesundheitsrisiken bestehen?

Beschäftigte, die Schweißrauch ausgesetzt sind, inhalieren ein Aerosol aus ultrafeinen Metalloxidpartikeln sowie gasförmigen Reaktionsprodukten. Aufgrund der überwiegend alveolengängigen Partikelfraktion können diese Stoffe tief in das Lungengewebe eindringen und dort akute wie chronische toxikologische Effekte auslösen. Zu den nachgewiesenen Gesundheitswirkungen gehören:

  • Irritationen der oberen und unteren Atemwege
  • Asthmatische bzw. obstruktive Bronchitis
  • Metallrauchfieber infolge inhalierter Metalloxide
  • Langfristig ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten, abhängig von Legierungsbestandteilen und Prozessparametern
Mehr zu den betrieblichen Auswirkungen
Schweißdämpfe sind gesundheitsschädlich
Arbeitsbedingungen

Sicherheit

Neben Gesundheitsrisiken wirkt sich Schweißrauch auch auf das Arbeitsumfeld aus. So kann er zu folgenden Problemen führen:

• Beeinträchtigte Sicht während der Arbeit
• Ablagerungen auf Maschinen und Anlagen
• Verbreitung von Partikeln in der Produktionsumgebung
• Zusätzlicher Wartungs- und Reinigungsaufwand

Eine gute Schweißrauchkontrolle trägt daher nicht nur zur Gesundheit bei, sondern auch zu sicheren und effizienten Arbeitsbedingungen.

Mehr zu Arbeitschutz und gesetzlichen Regelungen
Ehrgeiziges Ziel: 70% weniger Luftverschmutzung
Arbeitsschutzgesetz

Grenzwert und Verpflichtungen

Schweißrauch gilt gemäß Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) als Exposition gegenüber Gefahrstoffen und ist entsprechend zu beurteilen. Für die inhalative Belastung sind die in der TRGS 900 festgelegten Arbeitsplatzgrenzwerte maßgeblich. Da für Schweißrauch kein eigener stoffspezifischer AGW existiert, erfolgt die Bewertung über den Allgemeinen Staubgrenzwert (ASGW) für die alveolengängige Fraktion:

  • AGW A‑Staub: 1,25 mg/m³ (8‑h-Schichtmittelwert)

Arbeitgeber sind verpflichtet,

  • die Exposition im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln (RI&E),
  • geeignete technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen umzusetzen,
  • und die Exposition unterhalb des geltenden AGW zu halten sowie – dem Minimierungsgebot folgend – weiter zu reduzieren, sofern dies technisch möglich ist.
So lösen wir das Problem
Luftreiniger
Bekämpfung

Lösung

Eine wirksame Bekämpfung von Schweißrauch beginnt mit Maßnahmen an der Quelle, wie beispielsweise einer Absaugung direkt am Schweißprozess. Dies hat gemäß der arbeitshygienischen Strategie höchste Priorität.
Je nach Arbeitssituation kann sich jedoch ein Teil des Schweißrauchs dennoch im Arbeitsraum ausbreiten. Zusätzliche Maßnahmen, wie Raumlüftung oder Luftreinigung, können dann eingesetzt werden, um die Ansammlung von Schweißrauch zu begrenzen und die Exposition der Mitarbeiter weiter zu verringern.

Hier finden Sie Details zur HF-Serie – Luftreiniger gegen Schweißrauch
Gesundheitsgefährdung durch Schweißrauch
„Unser Ziel, eine Verringerung der Luftverschmutzung um 70 %, wurde erreicht. Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden!“
Paul Groeneweg, Produktionsleiter bei Discom

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Senol Göktas, Vertriebsleiter von Euromate Deutschland
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