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Risiken

Warum ist Formaldehyd gefährlich?

Formaldehyd (CAS 50-00-0) ist ein flüchtiger organischer Stoff (VOC), der sich schnell in der Luft verteilt und beim Einatmen unmittelbar Auswirkungen auf Schleimhäute und Atemwege haben kann.

  • Krebserregend (Klasse 1B)
    Formaldehyd ist ein CMR-Stoff, der von der EU als krebserregend (Carc. 1B) eingestuft wurde. Die Internationale Agentur für Krebsforschung stuft Formaldehyd als krebserregend für den Menschen ein, mit ausreichenden Beweisen für Nasopharynxkrebs und Leukämie bei beruflicher Exposition.
  • Reizend und sensibilisierend
    Kurzzeitige Exposition kann zu Reizungen der Augen, der Nase und des Rachens, Husten und Atemnot führen. Formaldehyd kann zudem eine Sensibilisierung der Haut und der Atemwege verursachen, was bedeutet, dass wiederholte Exposition zu allergischen Reaktionen führen kann.
  • Langzeitwirkungen
    Langfristige oder wiederholte Exposition erhöht das Risiko für chronische Atemwegsbeschwerden und Krebs. Da Auswirkungen bereits bei relativ niedrigen Konzentrationen auftreten können, wurden strenge Grenzwerte festgelegt.
Luftreinigung
Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

Gesetzliche Grenzwerte

Formaldehyd ist ein farbloses, hochreaktives Gas mit stechendem Geruch. In Deutschland unterliegt es der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und ist in der TRGS 900 mit einem Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) von 0,37 mg/m³ (0,3 ppm) gelistet. Ein Kurzzeitwert ist über einen Überschreitungsfaktor 2 geregelt.

Es wird in zahlreichen industriellen Anwendungen eingesetzt, etwa als Bestandteil von Harzen und Klebstoffen in Holzwerkstoffen, Dämmstoffen und Textilien. Durch Ausgasungen aus solchen Materialien können die Formaldehydkonzentrationen in Innenräumen wie Lagerbereichen, Fertigungsstätten oder Büros ansteigen.

Formaldehyd kann bereits bei niedrigen Konzentrationen Reizungen an Augen und Atemwegen hervorrufen und ist gemäß CLP‑Verordnung als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft. Daher besteht für Arbeitgeber eine umfassende Pflicht, die Exposition zu minimieren, auch wenn der AGW noch nicht erreicht wird.

Sobald der Formaldehydgehalt der Raumluft 10 % des AGW überschreitet, verlangt die GefStoffV in Verbindung mit TRGS 900, dass aktive technische und organisatorische Maßnahmen zur weiteren Reduktion der Exposition eingeleitet werden.

Eine gezielte Luftreinigung kann wesentlich dazu beitragen, die Formaldehydkonzentration zu senken und ein sicheres Arbeitsumfeld sicherzustellen.

Luftreinigung
Strategie zur Arbeitshygiene

STOP-Prinzip

Zu den gemäß der Arbeitsschutzstrategie (STOP-Prinzip) vorgeschriebenen Kontrollmaßnahmen gehören:

  1. Substitution, d. h. die Beseitigung der Quelle, soweit möglich.
  2. Technische Maßnahmen wie Belüftung und Luftfilterung.
  3. Organisatorische Maßnahmen wie Aufgabenrotation
  4. Persönliche Schutzausrüstung bei erhöhtem Risiko.

Professionelle Luftreinigung stellt dabei eine wirksame technische Maßnahme dar, um die Exposition gegenüber Formaldehyd in der Raumluft nachhaltig zu senken.

Gesundheitsgefährdung
Einblick

Wissen Sie, wie viel Formaldehyd sich in der Raumluft befindet?

Formaldehyd ist bei höheren Konzentrationen zwar oft wahrnehmbar, doch der Geruch ist kein verlässlicher Indikator für eine unbedenkliche Exposition. Daher sind Messungen unerlässlich.

Euromate arbeitet mit unabhängigen Messexperten zusammen, die auf die Bestimmung von VOC-Konzentrationen, darunter auch Formaldehyd, spezialisiert sind. Anhand validierter Messmethoden wird festgestellt, ob Grenzwerte erreicht oder überschritten werden.

Anschließend erhalten Sie eine gezielte Beratung zu geeigneten Kontrollmaßnahmen.

Schritt-für-Schritt-Plan:

  1. Bestandsaufnahme der Risiken in Ihrem Arbeitsbereich
  2. Messung durch einen unabhängigen Experten
  3. Maßgeschneiderte Beratung für eine Luftfilterlösung
  4. Installation des geeigneten Luftreinigers
  5. Kontrolle und Sicherung der Luftqualität
Lösung

Eine gute Lösung für Formaldehyd in der Luft

Formaldehyd ist ein gasförmiger Stoff und erfordertbei der Luftreinigung einen anderen Ansatz als Staubpartikel. Um die Konzentrationen in der Raumluft zu senken, kann eine gezielte Gasfiltration eingesetzt werden. Zur Filterung von Formaldehyd verwenden wir ein spezielles Filtermedium.

Vorteile einer gezielten Gasfilterung:

  • Senkt die Formaldehydkonzentration in der Raumluft
  • Unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte
  • Unabhängig neben bestehender Lüftung einsetzbar
  • Kontinuierlich in Betrieb für eine stabile Luftqualität

Häufig gestellte Fragen zu Formaldehyd am Arbeitsplatz

Formaldehyd ist ein farbloses, flüchtiges Gas, das häufig bei industriellen Prozessen und in Baumaterialien verwendet wird. Es gehört zur Gruppe der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC).

Unter anderem aus Holzprodukten mit formaldehydhaltigen Harzen, aus Klebstoffen, Dämmstoffen, Textilien, Laboren und bestimmten Desinfektions- oder Konservierungsmitteln.

Formaldehyd hat einen charakteristischen stechenden Geruch, doch der Geruch allein ist kein verlässlicher Maßstab für unbedenkliche Konzentrationen. Reizungen können bereits bei Werten um oder unterhalbder Geruchsschwelle auftreten.

Zu den gemäß der Arbeitsschutzstrategie (STOP-Prinzip) vorgeschriebenen Maßnahmen gehören:

  1. Substitution, d. h. die Beseitigung der Quelle, soweit möglich.
  2. Technische Maßnahmen wie Belüftung und Luftfilterung.
  3. Organisatorische Maßnahmen wie Aufgabenrotation
  4. Persönliche Schutzausrüstung bei erhöhtem Risiko.

 

Möchten auch Sie sicherer mit Formaldehyd arbeiten? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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Senol Göktas, Vertriebsleiter von Euromate Deutschland
Ich helfe Ihnen gerne dabei, einen sichereren und gesünderen Arbeitsplatz zu schaffen.